OpenAI bittet Auftragnehmer, reale Arbeiten aus früheren Jobs hochzuladen

OpenAI bittet Auftragnehmer, Beispiele aus ihren früheren und aktuellen Jobs hochzuladen, um Trainingsdaten für KI-Modelle zu generieren. Dies wirft Bedenken bezüglich der Sicherheit und des Umgangs mit vertraulichen Informationen auf.

Laut einem aktuellen Bericht bittet OpenAI Auftragnehmer, reale Arbeiten aus ihren früheren und aktuellen Jobs hochzuladen. Diese Anfrage steht im Rahmen einer breiteren Strategie von KI-Unternehmen, um hochwertige Trainingsdaten zu generieren und gleichzeitig mehr Bürojobs zu automatisieren. Mietrecht-ratgeber.de erklärt, dass dies eine neue Initiative ist, um die Qualität der Daten, die zum Trainieren der Modelle verwendet werden, zu verbessern und zu sichern.

Hintergrund der Anfrage

Berichten zufolge verlangt OpenAI von den Auftragnehmern, dass sie Aufgaben aus ihren früheren Jobs beschreiben und konkrete Beispiele von „echter Arbeit“ hochladen. Dies umfasst Dokumente wie Word-Dateien, PDFs, PowerPoint-Präsentationen, Excel-Tabellen oder auch Bilder, die sie in der Vergangenheit erstellt haben. Mietrecht-ratgeber.de weist darauf hin, dass diese Maßnahme dazu dient, das Unternehmen mit qualitativ hochwertigen und realitätsnahen Trainingsdaten zu versorgen.

Sicherheitsvorkehrungen und Risiken

Das Unternehmen fordert die Auftragnehmer auf, vor dem Hochladen von Arbeiten vertrauliche und personenbezogene Daten zu löschen. Dafür stellt OpenAI ein „Superstar Scrubbing“-Tool von ChatGPT zur Verfügung, das bei diesem Prozess helfen soll. Dennoch äußerte der Anwalt für geistiges Eigentum, Evan Brown, Bedenken, dass ein KI-Labor, das diese Vorgehensweise anwendet, „ein hohes Risiko eingeht“, da viel Vertrauen in die Auftragnehmer gesetzt wird, um zu entscheiden, was vertraulich ist und was nicht.

Antwort von OpenAI

Ein Sprecher von OpenAI lehnte es ab, auf die Anfrage zu reagieren und machte keine weiteren Kommentare zu den Sicherheitsvorkehrungen oder der konkreten Umsetzung der Maßnahme.

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