Mietrecht
Nicht jede Regel im Treppenhaus ist automatisch verbindlich. Entscheidend ist, ob die Hausordnung wirksam in den Mietvertrag einbezogen wurde, was sie regelt und ob einzelne Vorgaben Mieter unangemessen benachteiligen.
Mieter müssen eine Barkaution für Wohnraum nicht zwingend vollständig vor dem Einzug bezahlen. § 551 BGB erlaubt drei gleiche Monatsraten und begrenzt zugleich die Höhe der Mietsicherheit.
Wer eine Barkaution für eine Wohnung zahlt, überlässt dem Vermieter keinen frei verfügbaren Geldbetrag. § 551 BGB schreibt vor, wie die Sicherheit anzulegen ist. Dieser Ratgeber erklärt Kautionskonto, Trennung vom Vermögen, Zinsen, Nachweise und die wichtigsten Schritte bei Problemen.
Rauchen in der Mietwohnung ist grundsätzlich Teil des vertragsgemäßen Wohnens. Grenzen entstehen durch wirksame Vereinbarungen, erhebliche Rauchbelästigung anderer Bewohner und Schäden, die über normale Schönheitsreparaturen hinausgehen.
Wer einen Teil seiner Mietwohnung untervermieten möchte, braucht grundsätzlich die Zustimmung des Vermieters. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht jedoch ein gesetzlicher Anspruch auf die Erlaubnis. Entscheidend sind § 553 BGB, das berechtigte Interesse des Mieters und mögliche Ablehnungsgründe.
Laptop am Küchentisch, eigenes Arbeitszimmer oder selbstständige Tätigkeit: Nicht jedes Homeoffice braucht die Zustimmung des Vermieters. Entscheidend sind Wohnzweck, Außenwirkung, Kundenverkehr und mögliche Belastungen für Haus und Nachbarn.
Wiederkehrende Musik, Poltern oder nächtliche Partys können die Nutzung einer Mietwohnung erheblich beeinträchtigen. Entscheidend sind eine genaue Dokumentation, die rechtzeitige Meldung an den Vermieter und eine realistische Bewertung möglicher Ansprüche.
Schimmel, Lärm oder eine ausgefallene Heizung können eine Mietminderung rechtfertigen. Entscheidend sind die tatsächliche Beeinträchtigung, eine schnelle Mängelanzeige und belastbare Nachweise.
Die Mietpreisbremse begrenzt 2026 in ausgewiesenen angespannten Wohnungsmärkten die Miete bei Vertragsbeginn. Entscheidend sind Vergleichsmiete, mögliche Ausnahmen, der Zeitpunkt der Rüge und die Nachweise des Vermieters.
Bei einer Indexmiete hängt die Miethöhe vom Verbraucherpreisindex ab. Dieser Ratgeber zeigt mit konkreten Rechenbeispielen, wie eine Erhöhung 2026 geprüft wird, welche Fristen gelten und wann Mieter widersprechen sollten.
