Die Urbanisierung ist nicht nur eine Ursache für die Ausdehnung von Metropolregionen, sondern auch ein Anlass, die Effizienz der Nutzung bereits vorhandener Flächen innerhalb der Stadt neu zu bewerten. Stadtteile, die einst vom Zentrum entfernt lagen und wenig Aufmerksamkeit erhielten, werden heute zu Objekten umfassender Revitalisierung. Eines der markantesten Beispiele ist das Projekt Piyalepaşa Istanbul.
Hinter dem Projekt steht der türkische Konzern Polat Holding, der bereits 1978 in der Provinz Aydın eine ähnliche Idee verwirklichte: Lebensräume zu schaffen, die den Alltag der Menschen spürbar verbessern. Heute ist die Holding in den Bereichen Immobilien, Energie, Technologie und Industrie tätig, doch gerade Piyalepaşa Istanbul verkörpert eine besondere Philosophie: „Wir bauen nicht einfach Häuser, wir beleben den Geist eines alten Istanbuler Viertels neu.“ Tatsächlich zeichnen sich Immobilien in der Türkei https://myestateinvest.com/en/turkey/ durch einen einzigartigen, charakteristischen Stil aus, den es nicht nur zu modernisieren, sondern auch zu bewahren gilt. Das Unternehmen übernahm die Rolle eines privaten Investors in der städtischen Transformation, da es das Potenzial eines historisch bedeutenden Viertels erkannte – ein Viertel, das eine behutsame Erneuerung benötigte.
Das Projekt Piyalepaşa Istanbul erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 82.000 Quadratmetern. Hier wird das Prinzip der „Mischnutzung“ (Mixed-Use Development) umgesetzt: Der Wohnbereich umfasst rund 1.000 Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen, während die unteren Etagen der Gebäude für gewerbliche Flächen vorgesehen sind – darunter Geschäfte, Restaurants, Cafés und Büros.
Die Architektur des Komplexes ist von der historischen Bebauung der osmanischen Epoche inspiriert, was sich besonders in der Materialwahl, der Fensterform sowie in der Gestaltung der Fassaden und Innenhöfe widerspiegelt. Dennoch steht die Orientierung an der Vergangenheit der Umsetzung moderner Lösungen nicht im Wege: Jedes Gebäude entspricht aktuellen Qualitäts- und Energieeffizienzstandards. Die Planung berücksichtigt zudem die heutigen Anforderungen: großzügige Wohnungen mit Panoramafenstern, Tiefgaragen, Aufzüge und Klimaanlagen. Bis heute wurden über 60 % der Wohneinheiten verkauft, was auf eine hohe Nachfrage nach dieser Art von Immobilien in Istanbul hinweist.
Eine Fußgängerstraße, die sich durch das gesamte Viertel zieht, wird zur neuen urbanen Achse, die Innen- und Außenräume miteinander verbindet. Hier entstehen Boutiquen, Cafés, Kunstgalerien, Handwerksläden sowie gastronomische Konzepte, die sowohl auf Einheimische als auch auf Touristen ausgerichtet sind. Darüber hinaus ist die Eröffnung eines Kulturzentrums und eines Kinos geplant, was den Anspruch des Projekts unterstreicht, nicht nur zu bebauen, sondern dem Viertel neues Leben und Bedeutung zu verleihen.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist zudem die Begrünung und Gestaltung des öffentlichen Raums. Geplant sind gemütliche Innenhöfe, schattige Alleen sowie Bereiche für Erholung und Spaziergänge. Dies wird dazu beitragen, den urbanen Raum wieder lebenswerter zu machen.

